Christof Rasche
Gemeinsam mit FDP-Bezirkschef Christof Rasche MdL analysierten die Liberalen im Kreis Unna die politische Lage in den Wochen nach der NRW-Landtagswahl im "Deutschen Haus" in Unna. Auch nutzte die Versammlung die Gelegenheit, um sich bei den drei Landtagskandidaten im Kreis Unna, Susanne Schneider, Dr. Roland Giller und David Karnas für die geleistete Arbeit und den engagierten Wahlkampf zu bedanken.
Rasche, der auch stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion ist, machte im Hinblick auf die Landespolitik und die Sondierungsgespräche deutlich: "SPD und Grüne waren überhaupt nicht bereit, auch nur einen Millimeter in ihren inhaltlichen Forderungen nachzugeben, was eine Koalition unter FDP-Beteiligung vor vornherein ausschließt. Wenn liberale Inhalte nicht umzusetzen sind, heißt das ganz klar: Wir gehen in die Opposition."
Auch Kreisvorsitzender Christoph Dammermann, der sogar als Mitglied der FDP-Gruppe an den Sondierungsgesprächen mit SPD und Grünen teilgenommen hatte, bestätigte Rasche: "Es waren zum Ende der Sondierungen keine Gespräche mehr auf Augenhöhe. SPD und Grüne müssen sich klar sein, dass sie die FDP nicht als reinen Mehrheitsbeschaffer ins Boot holen können."
Inhaltlich werde man künftig unabhängig von der NRW-CDU nun deutlich mehr Akzente setzen können, so Christof Rasche. Trotz der fehlenden parlamentarischen Mehrheit sei es möglich, das eigene Profil auch in der Opposition zu schärfen: Sachlich, geschlossen und kompetent.

