FDP Kreisverband Unna & FDP-Fraktion im Kreistag Unna

FDP drängt bei Digitalisierung an Schulen auf schnelleren Glasfaserausbau

„Für uns Freie Demokraten ist Bildung ebenso eine Herzensangelegenheit wie die Digitalisierung. Daher wollen wir die Schulen und die Kreisverwaltung im Prozess der Digitalisierung konstruktiv begleiten“, damit begründete Julius Will, schulpolitischer Sprecher der FDP-Kreistagsfraktion, einen Antrag der Liberalen vom März dieses Jahres. Die Freien Demokraten forderten darin die Verwaltung des Kreises Unna auf, einen Sachstandsbericht zum Stand der Digitalisierung an den Berufskollegs und Förderschulen in kreiseigener Trägerschaft zu erstellen. Konkret ging es der FDP um den Stand der Breitbandversorgung und die Hardwareausstattung für die Schülerinnen und Schüler an den Kreisschulen. In ihrem Antrag forderte die FDP zusätzlich einen Bericht über die Förderprogramme, die der Kreis für die Umsetzung der Digitalisierung an den Schulen in Anspruch nimmt. Ziel war es zu prüfen, ob eventuell weitere Fördergelder für die Schulen des Kreises Unna beantragt werden können.

Am kommenden Mittwoch (13.06.) stellt die Verwaltung den Sachstand im Ausschuss für Bildung und Kultur vor. Bei der Lektüre der entsprechenden Vorlage fällt auf: „An vielen Stellen wurde schon gute Arbeit geleistet. Doch an einigen zentralen Punkten sieht die FDP-Kreistagsfraktion noch Handlungsbedarf“, so der Fraktionsvorsitzende Michael Klostermann. Dabei geht es insbesondere um den Breitbandausbau an den Schulen. Aus dem Bericht der Verwaltung geht hervor, dass die Sonnenschule Kamen-Heeren sowie die Regenbogenschule Fröndenberg über Breitbandanschlüsse mit einer Geschwindigkeit von lediglich 16 Mbit pro Sekunde verfügen. Das Förderzentrum Nord in Lünen kommt sogar nur 6 Mbit pro Sekunde. „Mit Blick auf Förderprogramme von Bund und Land fragen wir uns, warum diese Schulen noch nicht an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen sind. Damit ist modernes Lernen und Lehren an Schulen kaum möglich“, zeigt sich Klostermann enttäuscht. 4,4 Milliarden Euro stehen im Breitbandförderprogramm des Bundes seit 2015 zur Verfügung. Es nimmt Schulen mit Breibandanschlüssen von 30 Mbit pro Sekunde oder weniger in den Förderfokus.

Um eine fortschreitende Digitalisierung der Schulen in Nordrhein-Westfalen bemüht sich auch die neue NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer von der FDP. Ebenso wie der Bund stellt die Landesregierung Fördergelder zur Verfügung, um Digitalisierungsbemühungen und -maßnahmen lokal umzusetzen.


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